Schwangerschaft & Kinderwunsch

Ganzheitliche Unterstützung für werdende Mütter

Für viele Frauen ist ein erfüllter Kinderwunsch ein bedeutender Lebensschritt, der jedoch manchmal durch hormonelle oder metabolische Störungen erschwert wird. Im Endokrinologikum Graz unterstützen wir Sie mit fundierter Diagnostik und gezielter Behandlung bei hormonellen und Stoffwechselproblemen wie Schilddrüsenerkrankungen, Insulinresistenz und dem Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS), um optimale Voraussetzungen für eine gesunde Schwangerschaft zu schaffen.

Auch für Frauen mit einer regulär verlaufenden Schwangerschaft bieten wir kompetente Begleitung, darunter die Mutter-Kind-Pass-Untersuchung in der 17. bis 20. Schwangerschaftswoche, die einen wichtigen Meilenstein in der Vorsorge für Sie und Ihr Kind darstellt.

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Von der gezielten Vorbereitung auf eine Schwangerschaft bis hin zur umfassenden Betreuung während dieser besonderen Zeit stehen wir Ihnen medizinisch kompetent und einfühlsam zur Seite.

Begleitung während der Schwangerschaft

Mutter-Kind-Pass-Untersuchung in der 17.–20. SSW

Die internistische Durchuntersuchung in der 17. bis 20. SSW ist Bestandteil der routinemäßigen Kontrollen im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung.

Diese Unter­su­chung dient der Einschät­zung des inter­nis­ti­schen Risikos der werdenden Mutter. Erkran­kungen wie ein schwan­ger­schafts­in­du­zierter Blut­hoch­druck können früh­zeitig im Rahmen der inter­nis­ti­schen Unter­su­chung fest­ge­stellt und eine Behand­lung einge­leitet werden. Zusätz­lich können im Arzt­ge­spräch etwaige Risi­ko­fak­toren für einen Gesta­ti­ons­dia­betes oder Schild­drü­sen­er­kran­kungen iden­ti­fi­ziert und ggf. eine weiter­füh­rende Diagnostik einge­leitet werden. Bei Bedarf erfolgt auch eine Blut­ab­nahme (Eisen­status, Vitamin D-Spiegel, Schild­drü­sen­werte)

Zuckerbelastungstest in der Schwangerschaft

Zuckerbelastungstest: Routinemäßige Überprüfung auf Gestationsdiabetes zwischen der 24. und 28. SSW.

Mit dem Zuckerbelastungstest – auch oraler Glucosetoleranztest, oGTT genannt – wird überprüft, ob die Bauchspeicheldrüse auch in der Schwangerschaft ausreichend Insulin bildet und so den Blutzuckerspiegel adäquat regulieren kann. Der Test wird routinemäßig in der 24. bis 28. SSW durchgeführt, in einigen Fällen auch früher. Die Früherkennung eines Schwangerschaftsdiabetes ist sehr wichtig, da nur eine rechtzeitige Behandlung eine mögliche Beeinträchtigung für Ihr Baby und Ihre Gesundheit verhindern kann!
Ablauf eines Zuckerbelastungstests in der Schwangerschaft: 
Der Zuckerbelastungstest sollte zwischen der 24. und 28. SSW erfolgen. Dieser Test dauert 2 Stunden, Sie müssen in der Früh nüchtern in die Ordination kommen.

In manchen Fällen (wenn ein erhöhtes Risiko für einen Schwangerschaftsdiabetes besteht) sollte der Zuckerbelastungstest bereits im 1. Trimenon erfolgen.

Zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen

Zusätzlich zur Mutter-Kind-Pass-Untersuchung können weitere diagnostische Möglichkeiten während der Schwangerschaft sinnvoll sein, insbesondere bei bestehenden hormonellen oder metabolischen Erkrankungen:

oGTT in der Frühschwangerschaft

Typische Stoffwechselveränderungen lassen sich aber oft schon vor der 14. SSW nachweisen. Aktuelle Leitlinien zur medizinischen Versorgung in der frühen Schwangerschaft empfehlen daher bereits eine entsprechende Diagnostik in der 11. bis 14. SSW, wenn Risikofaktoren für einen Schwangerschaftsdiabetes vorliegen. Zu diesen Risikofaktoren gehören eine vorangegangene Schwangerschaft mit GDM, ein Baby mit einem hohen Geburtsgewicht nach einer früheren Schwangerschaft, höheres mütterliches Alter, Übergewicht (BMI > 25 kg/m²), eine bekannte Stoffwechselstörung (erhöhter Blutzucker oder HbA1c), Fettstoffwechselstörungen (v.a. ein niedriges HDL oder erhöhte Triglyceride), ein erhöhter Blutdruck, ein PCOS, mehrere vorangegangene Fehlgeburten, eine starke Gewichtszunahme im ersten Trimenon, eine Hormontherapie zur Auslösung des Eisprungs/IVF oder eine familiäre Vorbelastung hinsichtlich eines Diabetes mellitus Typ 2. So ist der frühe orale Glukosetoleranztest das Mittel der Wahl und kann, wenn vor der 15. SSW durchgeführt, ungünstige Entwicklungen während der Schwangerschaft reduzieren, falls ein Gestationsdiabetes festgestellt und behandelt wird.
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Vereinbaren Sie Ihre Mutter-Kind-Pass-Untersuchung und den Termin zum oGTT

Kontaktieren Sie uns, um Ihre Mutter-Kind-Pass-Untersuchung oder den Zuckerbelastungstest zu vereinbaren und profitieren Sie von einer umfassenden Betreuung. Lassen Sie uns gemeinsam für Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes sorgen!

Einfühlsame Unterstützung
bei unerfülltem Kinderwunsch

Für viele Frauen ist der Weg zum Wunschkind nicht immer einfach. Hormonelle und metabolische Störungen, wie Schilddrüsendysfunktionen oder das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCO), können eine Schwangerschaft erschweren. Im Endokrinologikum Graz setzen wir auf gezielte Diagnostik und individuelle Behandlungsmöglichkeiten, um Sie auf Ihrem Weg zur Familienplanung bestmöglich zu unterstützen.

01 Diagnostik bei unerfülltem Kinderwunsch
Eine umfassende Diagnose bildet die Basis, um die Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches zu erkennen und zu behandeln. Neben anatomischen Faktoren können hormonelle oder metabolische Störungen häufig eine Rolle spielen. Typische Ursachen umfassen:
Im Rahmen einer Diagnostik werden individuelle Faktoren wie Vorerkrankungen und Zyklusanomalien besprochen. Ein Hormonstatus und gegebenenfalls ein Zuckerbelastungstest liefern weitere Aufschlüsse und helfen, gezielte Behandlungsmaßnahmen zu ergreifen.
Nach einer genauen Diagnose entwickeln wir ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept, das Ihnen helfen soll, die Voraussetzungen für eine gesunde Schwangerschaft zu verbessern:
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Schritt für Schritt zum Wunschkind

Wir begleiten Sie von der ersten Abklärung bis zur gezielten Behandlung, um Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch zur individuellen Diagnostik und Therapieplanung.

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PCO-Syndrom: Diagnostik und individuelle Therapieansätze

Das PCO-Syndrom (Polyzystische Ovarialsyndrom) ist eine komplexe Erkrankung, die eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen kann, darunter:
01 Diagnostik bei PCO
Um die Diagnose PCO-Syndrom zu stellen, müssen mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllt sein:
Zusätzlich können Blutuntersuchungen und ein Zuckertest zur Überprüfung auf Insulinresistenz notwendig sein.
Die Behandlung des PCO-Syndroms richtet sich nach den Symptomen und den individuellen Wünschen. Wichtige Maßnahmen sind:
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Ihr nächster Schritt zu mehr Wohlbefinden

Wenn Sie Symptome des PCO-Syndroms bemerken oder eine Diagnostik wünschen, zögern Sie nicht, einen Termin im Endokrinologikum Graz zu vereinbaren. Lassen Sie uns gemeinsam einen individuellen Therapieplan erstellen, um Ihre Lebensqualität zu verbessern.

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