Diese können zu verschiedenen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Durchfall oder auch Verstopfung führen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Einen Termin zum Ausschluss einer Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln können Sie online vereinbaren.
Anamnese und Ernährungstagebuch
Die Basis jeder Diagnostik ist ein detailliertes Ernährungstagebuch, um den Zusammenhang zwischen Symptomen und bestimmten Lebensmitteln zu identifizieren.
Bluttests
Wenn es sich um eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel handelt, dann kann diese mittels IgE-Test und dem Nachweis von spezifischen IgE-Antikörpern, nachgewiesen oder ausgeschlossen werden. Vor allem wenn Sie Allergien gegen Pollen haben, treten häufig sogenannte Kreuzallergien gegen bestimmte Nahrungsmittel auf.
Histamin-/DAO-Test: Bewertung einer Histaminintoleranz durch DAO-Aktivität und Histaminspiegel im Blut.
Auch eine Zöliakie (Unverträglichkeit glutenhältiger Nahrungsmittel) kann häufig mittels Bluttest ausgeschlossen werden. Im Falle eines auffälligen Befundes ist meist eine Magenspiegelung erforderlich.
Atemtests
Mittels Atemtests kann eine Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz oder eine Intoleranz gegen Sorbit, einem Zuckeraustauschstoff, nachgewiesen werden. Vereinbaren Sie online einen Termin zur Abklärung einer Nahrungsmittelunverträglichkeit.
Eliminations- und Provokationstests
Wenn der Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit besteht, kann auch eine schrittweise Elimination verdächtiger Lebensmittel über 2–6 Wochen mit anschließender kontrollierter Wiedereinführung hilfreich sein, um spezifische Auslöser zu identifizieren.
Genetische Tests
Nachweis genetischer Prädispositionen, z. B. für Zöliakie (HLA-DQ2/DQ8) oder Laktoseintoleranz (LCT-Gen).
Wichtig: Die Interpretation der Testergebnisse erfordert eine differenzierte Betrachtung. Die Tests sollten immer im klinischen Kontext mit Symptomen und Anamnese bewertet werden, wir helfen Ihnen gerne.